Laminieren

Laminieren und dessen Vorteile

Bei der Laminierung werden flache, kleinere Holzteile bis zur gewünschten Dicke oder Breite aufeinander gelegt und dann aneinandergeleimt. Bevor das Holz verleimt wird, wird es bis zu einem Feuchtigkeitsgrad von maximal 12% getrocknet. Das Holz wird nach natürlichen Unvollkommenheiten sortiert, die vor der Verleimung entfernt werden. Somit entsteht ein konstruktiv hochwertiger Balken, der eine homogenere Struktur besitzt als ein Massivholzbalken. Zudem lässt sich laminiertes Holz, auch Leimholz genannt, gut bearbeiten und ist es ein Konstruktionsmaterial mit einigen deutlich hervorkommenden Vorteilen:

  • Laminiertes Holz hat gegenüber Stahl beispielsweise ein relativ niedriges Eigengewicht, wodurch leichter gebaut werden kann;
  • Eine horizontale Laminierung gibt der Konstruktion besonders hohe und starke Eigenschaften; bis zu 70% mehr als normale Holzbretter oder volle Baumstämme;
  • Konstruktive Anwendungen von Elementen mit Bogen und gebogenen Balken sind dadurch relativ einfach zu produzieren;
  • Die natürliche Wirkung von Holz wird durch die Laminierung zu einem Großteil eingeschränkt, sodass einer Verformung des Holzes vorgebeugt wird;
  • Der Brenngeschwindigkeit von laminiertem Holz beträgt nur 20 mm pro 30 Minuten. Aufgrund der Bildung einer Holzkohleschicht wird die Aufnahme von Sauerstoff verzögert. Somit verliert die Konstruktion nicht an Stärke und Festigkeit. Soll der Brandwiderstand nachhaltig gewährleistet werden, so können die Maße der Konstruktion angepasst werden, sodass ein längerer Brandwiderstand erreicht wird.

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